© FSA Felix Lodholz

FSAustria – Der erste Härtetest der Saison

Unser erstes Event der Saison führte uns zur FSAustria am Red Bull Ring in Österreich. Das Event zählt zu den kompetitivsten Formula-Student-Wettbewerben weltweit. Hier treffen einige der besten Elektro-Teams der Welt aufeinander. Für uns also die perfekte Gelegenheit, unseren F-120 mit der internationalen Spitze zu messen.

 

Die Ergebnisse auf einen Blick

  • Overall: 13. von 38 Teams

 

  • Business Plan: 3. Platz
  • Cost Report: 8. Platz
  • Engineering Design: 14. Platz
  • Skidpad: 15. Platz
  • Acceleration: 14. Platz
  • Autocross: 12. Platz
  • Endurance: 13. Platz
  • Efficiency: 14. Platz

Insgesamt verlief unser erstes Event sehr erfolgreich. Natürlich blieben auch einige Kinderkrankheiten nicht aus, diese konnten wir jedoch schnell identifizieren und beheben. Gerade beim ersten Event einer Saison muss sich ein neu zusammengestelltes Team zunächst aufeinander und auf das eigene Fahrzeug einstellen.

Ein besonderes Highlight waren unsere Static Events. Vor allem im Business Plan konnten wir überzeugen: Wir schafften es bis ins Finale und sicherten uns dort den 3. Platz. Auch in den weiteren statischen Disziplinen konnten wir wertvolle Punkte sammeln und uns damit gegenüber der starken internationalen Konkurrenz behaupten.

Besonders stolz sind wir darauf, unser Saisonziel erreicht zu haben: Wir konnten in jeder einzelnen Disziplin antreten. Für einen Prototypen in der ersten Saison ist das alles andere als selbstverständlich und unterstreicht die Zuverlässigkeit und Robustheit unseres F-120.

© FSA Camilla Andrae

Hartnäckigkeit in der Endurance

In der Endurance konnten wir allerdings weniger mit Geschwindigkeit als mit Durchhaltevermögen überzeugen.

Eine fehlerhafte Lötstelle auf einer unserer Platinen führte dazu, dass eine Sicherheitseinrichtung zur Sensorüberwachung während der Endurance immer wieder auslöste, insbesondere bei Bodenwellen und anderen Erschütterungen. Die Folge: Das Fahrzeug ging mehrfach pro Runde aus und kostete uns dadurch enorm viel Zeit.

Trotzdem gaben wir nicht auf. Runde für Runde arbeiteten wir uns weiter vor und zogen die Endurance bis zum Ende durch. Nach 53 Minuten überquerten wir schließlich die Ziellinie. Dabei musste das Fahrzeug ganze 46 Mal neu gestartet werden.

Auch wenn uns dieser Defekt viele wertvolle Punkte gekostet hat, zeigt diese Leistung eindrucksvoll, wie robust unser Fahrzeug und wie ausdauernd unser Team ist. Für einen Prototypen ist eine solche Zuverlässigkeit unter diesen Bedingungen außergewöhnlich – auch wenn sie natürlich nur ein kleiner Trost für die verlorenen Punkte bleibt.

© FSA Felix Lodholz

Ein erfolgreicher Saisonauftakt

Am Ende konnten wir mit dem 13. Gesamtplatz von 38 Teams ein starkes Ergebnis erzielen und uns gegen zahlreiche renommierte technische Universitäten und Hochschulen aus aller Welt behaupten.

Für unser erstes Event der Saison nehmen wir damit nicht nur wertvolle Punkte, sondern vor allem jede Menge Erfahrung mit. Die Erkenntnisse vom Red Bull Ring werden uns dabei helfen, den F-120 weiterzuentwickeln und bei den kommenden Events noch stärker aufzutreten.

 

Onboard-Aufnahmen unseres Rennwagens: YouTube
Offizielle Bilder des Events: FS-Austria Flickr